|
Jobtickets ade +++ dbb Hessen enttäuscht von Beschluss der Landesregierung
„Jobtickets ade“ war die Reaktion des hessischen Vorsitzenden des Deutschen Beamtenbundes, Walter Spieß, auf den eine entsprechende Nachricht aus dem Hessischen Landtag.
„Sang- und klanglos hat sich die CDU/FDP Koalition von ihrem im Koalitionsvertrag formulierten Ziel verabschiedet, für die Hessischen Beschäftigten ein Jobticket einzuführen“, sagte Spieß vor Gewerkschaftsvertretern in Frankfurt.
Wie der zuständige Minister Dieter Posch (FDP) am im Hessischen Landtag ausführte, würde das Jobticket für die 140.000 Mitarbeiter des Landes Hessen je nach Modell das Land zwischen 9,5 Millionen und 34 Millionen € kosten. Dies sei –zumindest derzeit- finanziell nicht zu schultern.
„Der dbb Hessen bemängelt,“ so Spieß, „dass so die Förderung eines umweltfreundlicheren Arbeitsweges der Garaus gemacht wird. Inwieweit das Jobticket wirklich so viel teurer ist als die Einkommensteuerrückerstattung für die Fahrkosten zum Arbeitsplatz bleibe noch dahingestellt.“ Im Übrigen vermisse der dbb Hessen eine diesbezügliche Pressemeldung des zuständigen Ministeriums über diesen „Erfolg“ der Hessischen Landesregierung. |
|